KI-LOTSE
Projekt
KI-LOTSE ist die Leitstelle für Orientierung, Technologie, Service und Expertise zu Künstlicher Intelligenz an Hochschulen. Das Projekt unterstützt insbesondere Hochschulleitungen und strategische Entscheider:innen dabei, KI nicht nur punktuell einzusetzen, sondern institutionell zu verankern.
Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sorgt mit dem Aufbau der Servicestelle dafür, das transformative Potenzial von KI in Lehre, Forschung und Verwaltung systematisch zu erschließen. Ziel ist es, in einem dynamischen und teils unübersichtlichen Feld verlässliche Einordnung, transferfähiges Wissen und praktische Unterstützungsangebote zusammenzuführen. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
Auftrag
Leitstelle statt Einzelbausteine
KI-LOTSE verbindet Orientierung, Serviceangebote und Ressourcen so, dass Hochschulen schneller zu tragfähigen Entscheidungen kommen. Als bundesweite, von der HRK betriebene Servicestelle kann hier somit spezifisches Expertenwissen auf einer Makroebene gebündelt werden.
Auftrag
Was KI-LOTSE leistet
Die Arbeit folgt zwei Linien: strategische Entwicklung und systemische Transformation. Dazu gehören Beratungsformate für Hochschulleitungen, Think-Tank-Aktivitäten wie thematische Arbeitsgruppen und Expert:innenanhörungen sowie die Bereitstellung von Ressourcen für die unmittelbare Nutzung an Hochschulen. Ein zentraler Baustein ist die kuratierte Good-Practice-Sammlung, die als Informationsinstrument für strategisches Handeln auf Leitungsebene dient.
Auch der Bereich Recht wird zweifach adressiert: als Thema (allgemeine Orientierung und Einordnung) und als Service. Rechtssupport bedeutet dabei Einordnung und Bewertung typischer Fragen, z. B. durch Handreichungen, Monitoring und Hinweise zu Vorgehensweisen, aber auch als Anlaufstelle für konkrete Fragestellungen.
Das Projekt adressiert zudem Fragen der Infrastruktur und des Zugangs zu KI. Dazu vernetzt KI-LOTSE bundesweit Akteure und bietet eine Übersicht, die bestehende KI-Infrastrukturen und KI-Tools in der Hochschullandschaft darstellt.
Gleichzeitig steht das Thema Kompetenzentwicklung im Fokus: Ein zukunftsfähiges Hochschulsystem soll Studierende und Mitarbeitende nicht nur fachlich auf KI vorbereiten, sondern kritische Reflexionsfähigkeit und Werteorientierung im Umgang mit KI („AI literacy“) vermitteln. KI-LOTSE stellt gebündelte Hilfestellungen zu didaktischen Fragen rund um das Themengebiet Lernen und Lehren mit und über KI zur Verfügung.
Auftrag
Für wen
KI-LOTSE adressiert in erster Linie Hochschulleitungen und strategische Entscheider:innen, da viele KI-Fragen auf dieser Ebene zusammenlaufen. Gleichzeitig richtet sich das Projekt mit den behandelten Themen sowie den angebotenen Services und Ressourcen auch an Akteur:innen in Wissenschaft und Verwaltung sowie weitere Interessierte im Hochschulsystem.
Team

Das KI-LOTSE-Team vereint Expert:innen aus den verschiedensten Disziplinen. Ein Klick auf die Karte öffnet das Kurzprofil.
Projektleitung
Martin Wan
Projektleitung
Ines Reuter, LL.M.
Projektleitung
Referent:innen
Dr. Johannes Dittmann
Referent
Dr. Caroline Heydenbluth
Referentin
Dr. Carina Jung
Referentin
Sonja Keller
Referentin
Dr. Julia Maria Mönig
Referentin
Isabel Pohl
Referentin
Mina Wiese
Referentin
Projektassistenz
Claudia Hellmich
Projektassistentin
Lukas Gottschalk
Projektassistent
Karoline Kozlowski
Projektassistentin
Markus Röger
Projektassistent
Sprechen Sie uns an
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
Per E-Mail
Schreiben Sie uns gerne — wir melden uns zeitnah bei Ihnen zurück, um Ihre Anfrage zu beantworten.
E-Mail schreiben
Kurzprofil
Martin Wan leitet das HRK-Projekt KI-LOTSE seit Projektbeginn 2026. Zuvor war er Projektleiter für das Hochschulforum Digitalisierung bei der HRK. Computer und philosophische Fragen faszinieren ihn seit früher Kindheit. Im Jahr 2014 schloss er sein Studium der Katholischen Theologie mit einer Arbeit über Künstliche Intelligenz und theologische Anthropologie ab. Abseits der Digitalisierung findet man ihm am Klavier oder bei einer guten Tasse Kaffee.
Kurzprofil
Markus Röger ist seit Januar 2026 als Projektassistenz im Projekt KI-LOTSE in der HRK tätig. Davor schloss er Ende 2025 seinen Bachelor in Management, Führung und Innovation [Hochschule Koblenz] sowie seinen Bachelor of Business [University of the Sunshine Coast] ab. Während seines Studiums war er an der Hochschule Koblenz in der Abteilung Transfer beschäftigt, wo er verschiedene Veranstaltungen organisatorisch begleitete, und engagierte sich an verschiedenen Stellen in der Hochschulpolitik.
Kurzprofil
Karoline Kozlowski ist seit Januar 2026 als Projektassistenz im Projekt KI-LOTSE insbesondere für die Websiteredaktion und unterstützend im Bereich Vernetzung und Infrastruktur tätig. Ihren Master in Medienwissenschaft schloss sie mit einer Arbeit zu Einsatzszenarien autonomer Waffensysteme an der Universität Bonn ab. Parallel dazu war sie im medienwissenschaftlichen Teilprojekt des BFMTR-geförderten Projektverbundes MEHUCO beschäftigt. Zuletzt unterstützte sie die Unternehmenskommunikation am Forschungszentrum Jülich. Neben ihrer Arbeit im Projekt findet sie Ausgleich mit Gesang und Zeitgenössischem Tanz sowie im Zuschauerraum von Musicals.
Kurzprofil
Lukas Gottschalk ist seit Januar 2026 als Projektassistenz im Projekt KI-LOTSE tätig. Dort unterstützt er unter anderem im Bereich der Think-Tank-Aktivitäten. Zuvor war er seit November 2021 Teil des Hochschulforum Digitalisierung bei der HRK. Sein Studium der Politikwissenschaft schloss er an der Universität Duisburg-Essen ab.
Kurzprofil
Claudia Hellmich ist seit Januar 2026 als Projektassistentin im Projekt KI-Lotse tätig. Zuvor war sie 5 Jahre Teil des MODUS Teams bei der HRK. Nach dem Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln hat sie viele Jahre im Eventbereich gearbeitet.
Kurzprofil
Ines Reuter, LL.M. ist seit April 2026 als stellvertretende Projektleiterin und juristische Referentin im Projekt KI-LOTSE tätig. Davor arbeitete sie als Justiziarin im Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels in Bonn sowie bei der RSAG in Siegburg. Im Rahmen des Masterstudiengangs “Recht der Digitalisierung (LL.M.)” an der Universität zu Köln hat sie umfassende Kenntnisse über die rechtlichen Herausforderungen der digitalen Transformation, insbesondere in Bereichen wie Datenschutz, IT-Recht und Künstliche Intelligenz erworben. Ihre Masterarbeit schrieb sie zum Thema “Juristische (autonome) Agenten im Lichte der Rechtsdienstleistung und Rechtsberatung”. Sie hat Jura an der Universität zu Köln studiert und ihr Rechtsreferendariat am Landgericht in Köln absolviert. In ihrer Freizeit ist sie gerne sportlich aktiv, unternimmt Wanderungen und Radtouren oder spielt Klavier.
Kurzprofil
Dr. Johannes Dittmann ist seit Februar 2026 Teil der HRK. Seitdem ist er als Referent im Projekt KI-LOTSE für Think-Tank-Aktivitäten und die Good-Practice-Datenbank tätig. Vor seiner Tätigkeit bei der HRK lehrte und forschte er als Postdoc am Geographischen Institut Bonn. Seine Interessensschwerpunkte liegen in den Bereichen Bildungspolitik, soziale Ungleichheit, Development Studies und Politische Ökonomie.
Kurzprofil
Mina Wiese ist Referentin im HRK-Projekt KI-LOTSE und verantwortet den Schwerpunktbereich der strategischen Beratung. Seit über 15 Jahren ist sie in diversen HRK-Projekten (HFD, MODUS, nexus) im Bereich Studium und Lehre tätig und besitzt Erfahrungen in den Feldern Kompetenzorientierung, Studiengangsgestaltung, Qualitäts-, Change- und Prozessmanagement, Digitalisierung, Diversität, Durchlässigkeit und Internationalisierung. Sie ist zertifizierte systemische Coachin und widmet sich mit Begeisterung den Themen der Kommunikation und Organisationsentwicklung.
Kurzprofil
Dr. Caroline Heydenbluth ist Psychologin und seit Januar 2026 als Referentin bei der HRK tätig. Im Projekt KI-LOTSE arbeitet sie schwerpunktmäßig an der Good-Practice-Datenbank sowie im Bereich der strategischen Beratung. Vor ihrer Tätigkeit bei der HRK promovierte sie an der Leuphana Universität Lüneburg, wo sie zu Verhandlungsprozessen in gesellschaftlichen Transformationskontexten forschte und als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Nachhaltigkeitspsychologie arbeitete und lehrte.
Kurzprofil
Dr. Carina Jung ist seit Januar 2026 Referentin im Projekt KI-LOTSE und arbeitet dort schwerpunktmäßig in den Bereichen strategische Beratung und Think-Tank-Aktivitäten. Zuvor war sie als Referentin für digitale Bildung beim Dt. Volkshochschulverband tätig. Sie studierte Romanistik und Komparatistik an der Universität Bonn. Während ihrer Promotion an den Universitäten Bonn, Paris und Florenz lehrte sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und forschte u.a. zu europäischen Gründungsmythen.
Kurzprofil
Sonja Keller ist als Referentin für den Themenbereich Vernetzung, KI-Tools & Infrastruktur im KI-LOTSE Projekt zuständig. Zuvor entwickelte und begleitete sie internationale Projekte in der Erwachsenenbildung im Bereich demokratische Resilienz, Demokratisierung, Wiederaufbau in Osteuropa und Westafrika für den DVV International, und entwicklungspolitische Hochschulkooperationen mit west- und ostafrikanischen Partnerhochschulen an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Hiervor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Politikwissenschaftlerin im Bereich soziale Sicherung in Entwicklungsländern am Internationalen Zentrum für Nachhaltige Entwicklung der H-BRS tätig.
Kurzprofil
Dr. Julia Maria Mönig ist Philosophin und als Referentin zuständig für die Bereiche Infrastruktur / Vernetzung und Teil des „Think Tank“-Teams. Zuvor leitete sie an der Universität Bonn das philosophische Teilprojekt des KI.NRW-Flagship-Projekts „Zertifizierte KI“. Als Postdoc forschte sie in BMBF- und Horizon2020-Projekten zur Ethik hochautomatisierten Fahrens, zu ICT-Ethik und institutioneller Ethik. Julia Maria Mönig studierte Philosophie, Französisch und Erziehungswissenschaften in Wuppertal und Paris, arbeitete während ihrer Promotion in der Hochschuldidaktik und forschte als Postdoc an der Freien Universität Brüssel (VUB). Ihre Doktorarbeit zu Hannah Arendts Begriff des Privaten ist bei transcript erschienen.
Kurzprofil
Isabel Pohl ist seit Januar 2026 als Referentin im Projekt schwerpunktmäßig zum Thema Rechtsfragen tätig. Sie ist Volljuristin mit einem Faible für die Schnittstelle von Recht, Kultur und modernen Projekten. Sie war zuletzt Rechtsreferendarin am Landgericht Bonn – mit Stationen u.a. im Gesundheitsministerium, in einer Kölner Rechtsanwaltskanzlei für Presse- und Medienrecht und bei BMG Music Berlin. Studiert hat sie in Bonn, mit einem Schwerpunkt auf internationaler Rechtsvergleichung, Datenschutz und Kulturgutschutz. In ihrer Freizeit findet man sie meistens beim Tanzen oder mit Filmen, Musik und Musicals.