Kategorie Rechtsfragen
Fallvignetten zu KI und Prüfungen: Eine Einladung zum Perspektivwechsel

Seit generative KI im Hochschulalltag angekommen ist, stellen sich rund um Prüfungen viele neue Fragen. Was wird eigentlich noch geprüft? Was ist erlaubt, was ist fair, was ist sinnvoll? Lehrende wie Studierende sind dabei oft unsicher. Häufig gehen sie von Annahmen über die jeweils andere Seite aus, die nicht stimmen. Mitunter stehen sogar Vorurteile im Raum. Vor allem aber wird zu wenig miteinander gesprochen. Wie Studierende KI im Studium erleben, wissen viele Lehrende kaum. Umgekehrt ist Studierenden selten bewusst, welche Zweifel, Belastungen und Ansprüche Lehrende beim Prüfen begleiten.
Hier setzt die vorliegende Sammlung von Fallvignetten aus der Perspektive von Lehrenden und von Studierenden an. Die Situationen sind fiktiv, beruhen aber auf Erfahrungen aus dem Hochschulalltag. Jede Vignette zeigt einen kurzen Moment, in dem eine Person ins Nachdenken gerät oder vor einer Entscheidung steht. Die Vignetten enden bewusst offen: Sie liefern keine Lösungen, sondern werfen Fragen auf, auf die es selten nur eine richtige Antwort gibt.
Entstanden ist der Beitrag im Rahmen der AG „KI und Prüfen" des Projekts KI-LOTSE.
Zehn Kernbotschaften zum rechtskonformen KI-Einsatz an Hochschulen

Beim Versuch, auf die Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz im Kontext von Prüfungen an den Hochschulen angemessen zu reagieren, stellen sich verschiedene rechtliche Fragen. Prof. Dr. Dirk Heckmann und Prof. Dr. Sarah Rachut antworten darauf mit zehn Kernbotschaften und fordern, bestehende Gesetze und Normen an die neuen Bedingungen durch KI anzupassen. Entstanden ist der Beitrag im Rahmen der AG „KI und Prüfen" des Projekts KI-LOTSE.
Die Arbeitsgruppe „KI & Prüfen“ nimmt ihre Arbeit auf

Wie sollten Hochschulen auf die Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz für das Prüfungswesen reagieren? Dieser Leitfrage widmet sich die neu gegründete HRK-Arbeitsgruppe „Künstliche Intelligenz & Prüfen“.